Minimalistische Denkanstöße #7 – Gib geliehene Dinge zurück

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Wenn du geliehene Dinge zurück gibst, kann dies genauso erleichternd sein wie das Entrümpeln von Dingen. Denn solange sie in deinem Besitz sind, stellen sie Anforderungen an dich. Das kann zum Beispiel ein Buch sein, das du bereits gelesen, aber immer wieder versäumt hast, es zurückzugeben. Diese Gegenstände haben keinen festen Platz in deinem Zuhause, fordert ihn aber ein. So verursachen sie Unordnung und du musst sie genauso entstauben wie all deine anderen Dinge. Daher stören sie dich jedesmal, wenn du sie erblickst.

Genauso kann es belastend sein, wenn du ein geliehenes Buch noch nicht gelesen hast. Wann immer du es erblickst, wirst du den Druck spüren, es doch bald zu lesen, sei es aus dem Grund, weil die Person, die dir das Buch ausgeliehen hat, deine Meinung darüber hören möchte oder weil sie es bald zurück haben möchte. Und jedesmal, wenn du diese Person triffst, wirst du immer das Gefühl haben, noch etwas erledigen zu müssen.

So geht es uns auch mit all den anderen Dingen, die wir uns ausgeliehen haben. Sobald wir sie nicht mehr brauchen oder merken, dass wir sie nicht wirklich nutzen, fangen sie an, uns zu belasten, weil sie unsere Aufmerksamkeit fordern. Wir müssen uns um sie kümmern und dafür sorgen, dass sie wieder zu ihrem Besitzer zurückkehren. Je schneller wir das tun, desto weniger Arbeit haben wir mit ihnen.

Hast du noch geliehene Dinge bei dir Zuhause? Nimm dir in der nächsten Zeit doch einfach vor, sie zurückzugeben. Frage dich auch in Zukunft, bevor du dir Dinge ausleihst, ob du sie wirklich brauchst. Entscheide nach dem gleichen Prinzip wie beim bewussten Konsumieren. So hortest du nicht noch zusätzlich unnütze Dinge von anderen Leuten bei dir Zuhause.

 

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