Die Minimallösung für deine Geldbörse

Hast du manchmal auch das Gefühl, dass du keinen Überblick mehr über deine Geldbörse hast? Bei mir war es jedenfalls so. Je mehr Verantwortung ich über mein Leben übernahm, desto mehr Platz schien ich auch in meiner Geldbörse zu brauchen: Personalausweis, Krankenversichertenkarte, Geldkarte, Kreditkarte. Alles wichtige Dinge.

Daher besaß ich stets eine Geldbörse mit vielen Fächern und achtete darauf, ein qualitativ hochwertiges Markenprodukt zu besitzen. Das ist eine langfristige Investition so glaubte ich. Das was ich mir jedoch erhoffte, erfüllte sich nicht. Die vielen Fächer luden mich viel eher dazu ein, alles mögliche darin zu verstauen, sodass ich erst recht keinen Überblick mehr hatte: 
Kassenzettel, Shoppingkarten, Paypal Karten, Notizzettel oder Fotos. Zudem sammelten sich darin jede Menge Münzen, die ich nicht ausgab weil ich ja genug Platz hatte. So wußte ich eigentlich nie was oder wie viel Geld sich in meiner Geldbörse befand.

Mittlerweile hat ein Produkt für mich auch keinen höheren Wert nur weil es ein Markenprodukt ist. Was für mich zählt ist letztendlich mein persönlicher Nutzen und die Qualität.

Eine Geldbörse für Minimalisten

Letztes Jahr entdeckte ich zufällig in Portugal auf einem Flohmarkt für Selbstgemachtes, die perfekte Geldbörse für Minimalisten. Sie hatte nur ein einziges Fach mit einen Reisverschluss. Ich war  förmlich dazu gezwungen, wirklich nur das Allernötigste darin zu verstauen: 

  • EC-Karte
  • Kredit-Karte
  • Krankenversichertenkarte
  • Fahrkarte
  • Bibliotheksausweis
  • Geldscheine
  • Münzen

Alles andere habe ich radikal aussortiert.

Meine Geldbörse zu vereinfachen, bedeutete auch, mein Leben zu vereinfachen

Mit dieser minimalistischen Geldbörse habe ich wieder einen Überblick über alles was sich darin befindet – vor allem über mein Geld. Und sie ist viel kleiner und leichter. Ich überlege mir jetzt sehr bewusst, was ich darin verstaue. So bin ich auch nicht mehr anfällig für Bonus- oder Shoppingkarten, die mir an der Kasse Zeit und Nerven rauben.

Mein Minimalismus-Tipp für dich

Die wichtigste Erfahrung, die ich mit meiner minimalistischen Geldbörse gemacht habe ist, sie richtig zu ordnen. Denn du hast nur sehr wenig Platz. Deine Karten sortierst du in der Mitte ein. Auf der einen Seite bewahrst du deine Geldscheine auf und auf der anderen deine Münzen. So behält du stets den Überblick. Beim Bezahlen nimmst du alle Münzen heraus und zählst sie direkt in deiner Hand ab. Das geht viel schneller als wenn du sie passend herauskramst.

Wenn dir die Idee gefällt, findest du viele schöne Geldbörsen zum Beispiel auf
Dawanda*. Alle kreativen Minimalisten, die sich eine solche Geldbörse gern selbst nähen wollen finden hier eine gut bebilderte Anleitung.  
















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