Simplify your Make up

Mehrere Lidschattenpaletten, Lippenstifte in den Farben der Saison, Rouge in mehreren Nuancen, Tagesmakeup, Abendmakeup, Wimperntusche mit Volumen und noch eine für extra lange Wimpern – wie viel Make up ist eigentlich genug?

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Während meiner Experimentier- und Optimierphase habe ich viel an Kosmetik gekauft. Alles drehte sich um die Fragen: „Was passt zu mir?“ und „Womit sehe ich besser aus?“ Als Inspiration dienten mir Modemagazine oder andere. Und das war das eigentliche Problem:

Ich wollte das, was mir an anderen gefiel

Es hat lange gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass es noch lange nicht bedeuten musste, dass es mir auch an mir selbst gefiel. Die Farben Blau und Grün stehen mir zum Beispiel überhaupt nicht, während sie an meiner Cousine fantastisch aussehen. Und sich an Models oder Prominenten in Modemagazinen zu orientieren oder den Look der Saison nachzueifern, kann ja nur zu Unzufriedenheit mit sich selbst führen. Mal abgesehen von all den Kosmetikprodukten, die sich zuhause ansammeln und dazu noch eine Menge Geld gekostet haben. Doch damit ist jetzt Schluss!

Mein minimalistisches Make up

In den letzten Jahren habe ich meine Kosmetikprodukte in kleinen Schritten aussortiert. Alles, was mir nicht stand, was ich nicht mochte und was längst abgelaufen war, habe ich verschenkt, bewusst verbraucht oder entsorgt. Das war gar nicht so schwierig, weil ich nach jahrelanger Schminkerfahrung endlich wusste, was ich mag. Weggeworfen habe ich nur das, was niemand mehr wollte. Einige Sachen, die ich eher mittelmäßig fand, habe ich dann einfach täglich benutzt, um sie schneller aufzubrauchen.

Heute nutze ich nur noch Kosmetikprodukte, die vor allem mir gefallen. Es ist egal, welche Farben gerade angesagt sind, was in Modemagazinen steht oder was andere tragen. Ich mag es einfach viel lieber dezent. 

10Wenn ich mich schminke, verwende ich immer das gleiche Make up in den gleichen Farben und immer exakt in der gleichen Reihenfolge – egal für welche Gelegenheit, Tages- oder Jahreszeit. Genauso wenig wie bei meiner Kleidung, muss ich mich also nicht mehr fragen, was für ein Look es sein soll. Ich trage stets dass gleiche, weil es das ist, was mir wirklich gefällt. Dadurch bin ich zufriedener mit mir und habe nicht mehr das Gefühl, mich selbst ständig optimieren zu müssen. Klar geht es immer noch viel besser. Aber die Frage ist doch, ob es uns selbst damit auch besser geht?

Hauptsächlich geht es mir darum, mir einfach keine Gedanken mehr über mein Make up zu machen, weil mir andere Sachen wichtiger sind. Durch die Vereinfachung meines Schminkrituals spare ich eine Menge Zeit.

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Das Gute ist, dass Kosmetik ewig hält und ich nur alle paar Jahre etwas Neues kaufen muss. So spare ich viel Platz, Geld und Müll. Noch bin ich aber nicht ganz fertig. Mein Ziel ist, von allem, was ich gerne benutze, nur noch ein Produkt zu besitzen: 1 Eyeliner, 1 Make-up, 1 Puder, 1 Pinsel, 1 Lippgloss, … Einige Produkte wiederum werde ich nicht wieder ersetzen, nachdem ich sie aufgebraucht habe. Mir geht es nicht um die Anzahl an Kosmetikprodukten, die ich reduzieren möchte, sondern darum, möglichst wenig Müll zu produzieren und mich wohlzufühlen. Deshalb macht es nichts, wenn es etwas länger dauert. Ich bin eigentlich jetzt auch schon sehr zufrieden mit dem, was ich habe.

Daher mein Tipp für dich

Finde heraus, was dir steht, was dich zufrieden macht, womit du dich wohlfühlst und behalte auch nur das. Es ist nicht die Zahl, die zählt und vor allem auch nicht die Anderen, sondern nur du selbst.

Linktipp

Zum Schluss noch ein ganz toller Linktipp für dich: Bei lovingfair gibt es einen Beitrag mit detaillierten Tipps, wie du deine Kosmetik entrümpeln kannst. Du findest ihn hier. Empfehlenswert für alle, die wissen wollen, wo sie am besten anfangen.

 

 

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2 thoughts on “Simplify your Make up

  1. Mir hat der Besuch bei einer Kosmetikerin geholfen. Sie hat mich ausführlich beraten, was mir an Farben steht, ein paar wichtige Dinge beim Schminken gezeigt und mir die Produkte empfohlen, die für meine Haut passen. Nichts ist blöder, wenn das Make-up nach wenigen Minuten auf der Haut schwimmt oder der Lippenstift zu grell ist.
    Meistens braucht Frau nicht alle angepriesenen Produkte. Sie sind schön, haben wunderbare Farben und ganz tolle Eigenschaften – und in einem halben Jahr gibt es die nächsten Angebote.
    Einen großen Teil meiner Kosmetiksammlung habe ich schon aufgelöst. Jetzt brauche ich wie Du den Rest auf. Und falls mir doch ein Lippenstift kaputt geht – ist mir tatsächlich vor wenigen Wochen passiert – kann ich jederzeit aus einem Riesenangebot unterschiedlicher Marken und Farben einen nachkaufen.

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