Die Minimalismus-Diät. Wie du satt und glücklich abnimmst, wenn du alles Überflüssige loslässt

Minimalismus wird in erster Linie mit Entrümpeln, wenig Besitz oder dem einfachen Leben in Verbindung gebracht. Ein Aspekt, der mich gerade besonders fasziniert, ist sein Einfluss auf unsere Ernährungsweise. Viele Entrümpelungsexperten, wie zum Beispiel Karen Kingston, haben einen Zusammenhang zwischen dem Horten von Besitztümern und Übergewicht entdeckt. Das trifft natürlich nicht auf jeden Menschen zu. Nicht jeder, der viel besitzt, ist übergewichtig und jemand der übergewichtig ist, muss nicht unbedingt viel besitzen.

Bei vielen Menschen lässt sich dieser Zusammenhang jedoch beobachten. Einerseits liegt es daran, dass eine gewisse Neigung zur Fülle besteht: MEHR wird dann mit GUT gleichgesetzt. Andererseits liegt es an einer passiven Lebensweise. Diese drückt sich zum Beispiel darin aus, dass schnelle Fertiggerichte dem Kochen vorgezogen werden oder sich das Leben auf der Couch abspielt.

Wer passiv lebt, vernachlässigt sein Leben, seinen Besitz und sich selbst

Eine passive Lebensweise entsteht meist aus einem Gefühl der Überforderung. Dann neigen wir dazu zu essen, oder andere Dinge zu konsumieren, um uns abzulenken. Wird das zum Dauerzustand, macht sich dies in unserer Wohnung und an unserem Körper bemerkbar. Es sammelt sich immer mehr Zeug an. Irgendwann herrscht so viel Unordnung, dass es uns immer schwerer fällt, auszumisten und aufzuräumen.

Der Weg über unseren Besitz ist eine Möglichkeit, unser Leben zu ändern

Alles, was wir ausmisten, hat auch keinen Einfluss mehr auf unser Leben. So verändert es sich mit jedem Teil das wir entsorgen. Der Aufräumexperte Peter Walsh bekam zahlreiche Rückmeldungen von seinen Klienten, wie sehr sich ihr Leben veränderte, nachdem sie ihren Besitz entrümpelten. Als positiven Nebeneffekt gaben viele an, dass sie gleichzeitig auch an Gewicht verloren haben.

Diese Erfahrung kann ich nur bestätigen. Bereits nach meiner ersten Entrümpelungsaktion habe ich damit begonnen, auch mein Essverhalten zu hinterfragen – so, wie ich alle Gegenstände danach hinterfragt habe, ob ich sie brauche. Es stellte sich heraus, dass ich eigentlich viel weniger brauchte, um satt zu werden. Mir wurde klar, dass ich mich genauso ernährte, wie ich meine Wohnung mit Besitztümern voll stopfte. Damit hörte ich schließlich auf und habe bei all dem Überfluss an Essgelegenheiten, wieder zurück zu einem guten Maß gefunden.

Wer sich wieder um seinen Besitz kümmert, packt auch sein Leben an

Er gewinnt den Überblick darüber zurück. Unter all dem Gerümpel kommt nun wieder zum Vorschein, was wirklich wichtig ist im Leben. Plötzlich entstehen neue Ziele. Sie motivieren dazu, aktiv zu werden, um sie zu erreichen. Dann ist auch der Konsum von irgendwelchen Ersatzbefriedigungsprodukten nicht mehr wichtig.

 

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Huong Tran: „Die Minimalismus-Diät. Wie du satt und glücklich abnimmst, wenn du alles Überflüssige loslässt.*

Wenn du mehr über meine Geschichte erfahren möchtest, dann hol dir mein Buch. Hier erfährst du, wie die Minimalismus-Diät in der Praxis funktioniert und du bekommst viele Denkanstösse für den Start in ein minimalistisches Leben.

 

 

 

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Peter Walsh: „Die Gerümpel-Diät: Aufräumen und abnehmen: Wie Sie es endlich schaffen. *

Das Buch ist nur noch gebraucht erhältlich. Peter Walsh regt dazu an, deine Lebenshaltung zu hinterfragen und dir bewusst zu machen, wie du eigentlich leben möchtest. So hast du klare Ziele vor Augen. Und er gibt natürlich auch praktische Tipps rund um das Ausmisten in der Küche, Einkaufen und Kochen.

 

 

 

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4 thoughts on “Die Minimalismus-Diät. Wie du satt und glücklich abnimmst, wenn du alles Überflüssige loslässt

  1. Ich glaube auch, dass sich der Minimalismus auf das Essverhalten auswirkt. Ich habe zwar erst mit der Änderung meines Essverhalten angefangen und bin vegan geworden – mit Verzicht auf Weißmehl, Zucker und Alkohol, doch dadurch wurde so viel Energie in meinem Körper frei, dass ich auch meine Wohnung befreien wollte. Ab einem gewissen Zeitpunkt ging dann der Minimalismus und die Ernährung Hand in Hand. Mir hilft es jetzt sehr, dass die Küche immer clean ist und wir sehr viele Sachen abgeschafft haben, die einfach immer nur da waren und zum Essen verleitet haben. Früher habe ich oft nebenbei gegessen, dass habe ich nun fast komplett reduziert. Sicher hat es mir auch geholfen, dass unsere Wohnung nicht mehr so zugestellt und chaotisch war. Ich habe auch irgendwo mal vor Jahren gelesen, dass beim Abnehmen empfohlen wird, die Wohnung gleich mit aufzuräumen und zu entschlacken, denn volle Wohnungen würden leichter zum Essen verführen. Trotz veganer und teilweise rohköstlicher Ernährung habe ich allerdings immer noch nicht mein Mittelmaß gefunden. Darum lese ich jetzt auch dein Buch. Liebe Grüße, Mareike

    1. Wenn man einen Lebensbereich ändert, hat dies meist auch Auswirkungen auf andere Lebensbereiche. Den Zusammenhang zwischen Entrümpeln und Essen finde ich echt verblüffend. Aber letztendlich spiegelt unser Übergewicht ja genauso einen Teil unserer Überflussgesellschaft wieder. Mir hilft es auch total, dass die Küche und insbesondere die Arbeitsflächen frei sind. Da hat man viel mehr Lust zu kochen. Und ich esse auch kaum noch nebenbei. Viel Freude mit meinem Buch. Dein Blog gefällt mir übrigens auch sehr gut. Bist du nicht bei Facebook? Da gibt es ganz tolle Minimalismus Gruppen. Und der Austausch ist sehr wertvoll. Ich finde es übrigens echt super, dass dein Mann auch mit im Boot ist und ihr euch sogar so viel Zeit nehmt, um auszumisten. Bei mir hat damals das Buch „Simplify your life den Startschuss dafür gegeben. Ich hatte dann so richtig Lust auszumisten. Wünsche euch viel Erfolg beim Entrümpeln 🙂

    1. Liebe Dagmar du findest mich auch auf Facebook, wo ich neue Beiträge immer ankündige. Aber einen Newsletter werde ich auch bald einrichten. Liebe Grüße, Huong

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