Die Minimalismus-Diät – wie du satt und glücklich abnimmst

Mit der Minimalismus-Diät habe ich zurück zu meinem eigenen natürlichen Sättigungsmaß gefunden. Daher esse ich nur noch so viel, wie mein Körper tatsächlich braucht. Diese Fähigkeit ist vielen von uns verloren gegangen. Denn Lebensmittel sind in unserer Überflussgesellschaft jederzeit, überall und günstig zu beschaffen. Es ist immer mehr als genug da. Wer weiß dann noch welche Nahrungsmenge normal ist? Wir fragen uns zum Beispiel bei einem XXL Burgermenü nicht, ob wir überhaupt so viel brauchen. Und warum sollten wir nur einen Burger nehmen, wenn wir doch zwei für den Preis von einem bekommen können?

Unbewusst neigen wir dazu, alles aufzuessen weil wir bereits in unserer Kindheit gelernt haben, dass man Essen nicht wegwirft. Und natürlich auch, weil es auf der Welt so viele andere Kinder gibt, die Hunger leiden. So wird unser Essverhalten nicht mehr überwiegend durch unser eigenes Sättigungsgefühl bestimmt, sondern auch durch andere Einflüsse. Die Minimalismus-Diät hilft dir dabei, wieder selbst darüber zu entscheiden und selbst einschätzen zu können, wann du satt bist. So vermeidest du es, überflüssige Nahrungsmittel zu dir zu nehmen und verlierst somit auch überflüssige Pfunde.

Wenn die Seele Hunger leidet

Ein wichtiger Punkt, den viele Diätbücher nicht berücksichtigen, ist unser seelisches Wohlbefinden. Das ist aber sehr wichtig. Denn wir essen nicht nur, wenn wir hungrig sind, sondern auch, wenn wir gestresst, überfordert, gelangweilt oder einsam sind. Dann dient uns Essen als Trost oder Ersatz für das, was uns im Leben fehlt. Wie tröstlich kann in dem Moment eine Tafel Schokolade sein? Es ist buchstäblich unsere Seele, die Hunger hat. Leider lässt sie sich nicht langfristig durch Süßigkeiten sättigen. Dann wäre das Leben so schön einfach. Doch es gibt einen Weg, wie du diesen Teufelskreis durchbrechen kannst, nämlich indem du dein Leben wieder in die Hand nimmst. Das fängt bereits im Kleinen damit an, dich im Alltag deinen Problemen zu stellen und endet im Großen und Ganzen damit, deine Ziele und Träume auch zu leben. Dieser Weg macht dich zufriedener, weil du dein Leben nach deinen eigenen Vorstellungen gestaltest. Und wer zufrieden ist, muss seine Seele nicht mit Essen trösten.

Was aber macht uns im Leben zufriedener? Ein minimalistischer Lebensweg hilft dir, das herauszufinden. In unserer Überflussgesellschaft, in der so viele Lebensentwürfe möglich sind, wissen wir manchmal gar nicht wie wir eigentlich leben wollen, um zufrieden zu sein. Uns fehlt schlicht und einfach der Überblick. Wenn du aber alles in deinem Leben hinterfragst – deinen Besitz, deinen Beruf, die Menschen in deinem Umfeld – und dich dann von dem trennst, was überflüssig ist, hinterfragst du auch gleichzeitig dein Leben. Denn alles was du besitzt, was du tust oder mit wem du dich umgibst, hat positive und negative Auswirkungen auf dein Leben. An dem, was du loslässt, erkennst du welche Prioritäten du mit ihnen in deinem bisherigen Leben gesetzt hast und dass es dir nicht gut getan hat. An dem, was übrig bleibt, erkennst du, was dir eigentlich wichtig ist und wie du dein Leben wirklich gestalten willst. Danach zu leben, wird dich zufriedener machen. Und deine Zufriedenheit wirkt sich auch auf dein Essverhalten aus. Statt frustriert nach einer Tafel Schokolade zu greifen, stellst du dich deinen Problemen. Du überlegst dir, wie du eine Situation ändern kannst, wenn sie dir nicht gefällt. Es reicht bereits aus, einen Lösungsweg im Kopf zu haben, um dich besser zu fühlen. So gehst du selbstbestimmter durchs Leben und bestimmst folglich auch selbst darüber, was und wie viel du isst.

Die Minimalismus-Diät umfasst beide Aspekte: Körper und Seele. Nur so schaffst du es, dein Wohlfühlgewicht satt und glücklich zu erreichen

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