Minimalistische Denkanstöße # 1 – weg mit dem Sparschwein

savings-box-161876Auf meinem Schreibtisch steht ein Sparschwein voll mit Münzen. Mein Freund, der Anti-Minimalist sammelt sie darin – und das schon seit vielen Jahren. Seine noble Absicht, sie irgendwann zur Bank zu bringen, hat er natürlich nie in die Tat umgesetzt. Daher gebe ich sie jetzt bei jedem Einkauf aus. Ohne Münzen brauchen wir auch kein Schwein mehr. So habe ich endlich wieder mehr Platz auf dem Schreibtisch.

Hast du ebenfalls ein Sparschwein bei dir herum liegen? Das brauchst du definitiv nicht. Gib die Münzen aus und verschenke das Schwein. Oder gehe gleich zur Bank und lass dir die Münzen in Scheine umwandeln. Dann liegen sie bei dir nicht mehr unbrauchbar herum. Vor allem richten sie nicht ständig die Aufforderung an dich, sie doch endlich zu nutzen. Je weniger Nippes, desto weniger Chaos.

4 thoughts on “Minimalistische Denkanstöße # 1 – weg mit dem Sparschwein

  1. Hallo Huong,

    ich bin auch gegen Nippes und unnötige Gegenstände, dennoch habe ich gleich drei Sparschweine(-dosen)!

    Diese helfen mir, meine Finanzen deutlich zu vereinfachen.

    1. Dose daheim: Hier packe ich jeden Monat mein festgelegtes Budget rein und verteile dieses wöchentlich an mich selbst. Dabei versuche ich es jeden Monat zu schaffen, dass ein wenig davon übrig bleibt, sodass ich im darauf folgenden Monat weniger vom Konto abheben muss.

    2. Dose daheim: Hier werfe ich bei jeder Gelegenheit mein Kleingeld hinein. Dadurch wird die Geldbörse leichter und es sammelt sich an zweiter Stelle kontinuierlich was an.

    3. Dose auf der Arbeit: Hier landen immer dann die Münzen, wenn sich unterwegs (z.B. in der Mittagspause) zu viel im Portmonee angesammelt hat.

    Dosen Nr. 2 und Nr. 3 leere ich alle 2 bis 3 Monate gemeinsam aus und staune jedes Mal wieder darüber, was da so zusammenkommt.

    Ergänzend zu dem, was in Dose 1 übrig bleibt, reduziert sich das benötigte Monatsbudget so um ein paar weitere Euros.

    Viele Grüße
    Marco

    1. Hallo Marco, wenn dir die Sparschweine dabei helfen, deine Finanzen zu vereinfachen, ist das in deinem Fall kein Nippes, weil es ja nicht einfach so herumliegt, sondern regelmäßig von dir genutzt wird. Für mich wäre das nichts. Ich versuche Kleingeld immer möglichst schnell auszugeben. Dann hebe ich auch weniger vom Konto ab. Man spart automatisch, wenn man es ausgibt. Mir ist dann auch egal, wie lang die Schlange im Supermarkt ist. Ich zähle ab 😉 Aber jeder muss sein eigenes System finden, mit dem man seine Finanzen überblickt. Letztendlich kommt es darauf an, dass man den Überblick behält. Wie man es macht kann ruhig unterschiedlich sein. Ich finde es immer sehr interessant, zu erfahren, wie andere das tun. Daher danke für deinen Kommentar. Liebe Grüße, Huong

  2. Ich habe auch ein „Sparschwein“ das ist eine Tasse die mir mein Sohn mit 2 Jahren bemalt hat. Hier kommt mein Kleingeld 10 Cent Stücke und kleiner rein. Sowie das Geld das ich beim Pfandflaschen sammeln finde. Manchmal auch einen Bonus wenn ich es mir leisten kann. Sobald die Tasse voll ist nehme ich diese mit zur Bank und zahle es ein. Das Geld was zusammenkommt runde ich zum nächsten Euro auf und mein Sohn erhält es auf sein Sparbuch. Letztes Jahr hat er so 120 Euro gehabt.

    1. Liebe Marina,

      bei Kindern kann das Sinn machen. Dein Sohn bekommt Wertschätzung für die Tasse, die er bemalt hat und er lernt, wie er mit Geld umgeht. Ihr verwendet das Geld sinnvoll. Daher macht die Spardose euch Freude. In unserem Fall war sie einfach nur störend, weil sie den Zweck nicht erfüllt hat. Wir haben das Geld nie zur Bank gebracht. Es war einfach nur dazu da, das Kleingeld zu horten.

      Liebe Grüße
      Huong

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.